Medizinische Tests
bei Haarausfall
Bei Haarausfall werden im Rahmen von Selbsttests häufig Werte wie Ferritin, Selen, Zink, Testosteron und TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) betrachtet. Diese Messwerte stehen im Zusammenhang mit Nährstoffversorgung, Mineralstoffhaushalt und Hormonspiegeln, die in der Fachliteratur im Kontext von Haarausfall diskutiert werden.
Die umfassendsten Tests bei Haarausfall
Diese beiden Tests decken die meisten der typischerweise bei Haarausfall betrachteten Werte ab
Haut Haare Hormon Test
Hormone
- Cortisol
- Dehydroepiandrosteron (DHEA)
- Freies Testosteron (fT)
- Progesteron
- Progesteron-Östradiol-Verhältnis
- Östradiol (E2)
Die gemessenen Hormone – darunter Östradiol, Progesteron, DHEA, Cortisol und freies Testosteron – steuern gemeinsam Prozesse wie Haarwachstum und Hautbeschaffenheit. Ein solcher Test ist typischerweise relevant bei Veränderungen wie vermehrtem Haarausfall oder unreiner Haut, die hormonelle Ursachen haben könnten. Die Messung mehrerer Hormonspiegel auf einmal verschafft einen ersten Überblick über das hormonelle Zusammenspiel.
Haarausfall Ursachen Test
Hormone
- Biotin
- Ferritin
- Folsäure (B9, auch Vitamin B9)
- Hämatokrit (Hkt)
- Kupfer (Cu)
- Magnesium (Mg)
- Mangan (Mn)
- Molybdän
- Selen (Se)
- Thyreoidea-stimulierendes Hormon (TSH)
- Zink (Zn)
Gemessen werden typischerweise Werte wie Ferritin, Schilddrüsenhormone oder Vitamine, die den Haarwachstumszyklus beeinflussen können. Ein solcher Test ist besonders relevant bei diffusem oder verstärktem Haarausfall ohne erkennbare Ursache. Die Ergebnisse verschaffen einen ersten Überblick über mögliche Zusammenhänge zwischen Stoffwechselwerten und Haarausfall.
So entsteht diese Auswahl
Aufgenommen sind Tests, die mindestens einen der bei Haarausfall häufig betrachteten Werte messen — Ferritin, Selen, Testosteron, Thyreoidea-stimulierendes Hormon, Zink, ergänzt um einzelne redaktionell geprüfte Tests. Sortiert ist die Liste nach der Zahl der abgedeckten Werte und danach, wie häufig ein Test bei uns angeklickt wird.
Tests bei Haarausfall im Überblick
Selbsttests zum Thema Haarausfall messen typischerweise ein Spektrum aus Mikronährstoffen, Mineralstoffen und Hormonen aus einer Blut- oder Speichelprobe. Zu den häufig einbezogenen Werten zählen das Eisenspeicherprotein Ferritin, die Spurenelemente Selen und Zink sowie Testosteron und TSH. TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) ist ein von der Hirnanhangsdrüse gebildetes Hormon, das im Blut gemessen wird; sein Spiegel wird im Zusammenhang mit der Schilddrüsenaktivität betrachtet. Tests aus der Kategorie Schilddrüse enthalten diesen Wert häufig, ebenso breit angelegte Panels wie der Selbsttest zur Untersuchung mehrerer haarausfall-relevanter Marker.
Beim Testosteron ist die Probenart entscheidend für das, was gemessen wird: Blutbasierte Tests weisen das sogenannte Gesamttestosteron nach, während Speicheltests in der Regel das freie Testosteron messen. Der Haut Haare Hormon Test kombiniert typischerweise Hormonwerte mit weiteren Parametern aus dem Bereich Haut & Haare. Wer neben Hormonen auch den Mineralstoffhaushalt im Blick behalten möchte, findet entsprechende Panels in Tests wie dem Selen Zink Test oder dem breit angelegten Mikronährstoff-Selbsttest, der mehrere Nährstoffe in einem Profil abbildet.
Umfassendere Panels wie der Großer Gesundheitscheck oder der Spurenelement Test decken ein breiteres Markerspektrum ab und können sinnvoll sein, wenn mehrere Wertebereiche gleichzeitig betrachtet werden sollen. Preis und Leistungsumfang unterscheiden sich je nach Anbieter und Testpaket deutlich.
Quellen: Öffentliches Gesundheitsportal Österreich: TSH - Thyreoidea-stimulierendes Hormon | Gesundheitsportal IQWiG · gesundheitsinformation.de: Thyreoidea-stimulierendes Hormon (TSH) Berufsverband Deutscher Internisten: Thyreoidea stimulierendes Hormon » Blutbild - Erklärung » Mediathek » Internisten im Netz »
Weitere passende Tests
Weitere Tests, die für „Haarausfall" relevant sein können:
Gesundheitscheck
Herz-Kreislauf & Stoffwechsel
Aussagekraft fachlich begrenzt Der Gesundheitscheck misst unter anderem PSA (Prostata-spezifisches Antigen). Der Nutzen einer PSA-Messung bei beschwerdefreien Mä... Weiterlesen auf der Testseite →
- ALP (auch Alkalische Phosphatase)
- ALT (auch Alanin-Aminotransferase)
- C-reaktives Protein (CRP)
- Coenzym Q10 (CoQ10)
- Cortisol
- Cystatin C
- Eisen (Fe)
- Ferritin
- Folsäure (B9, auch Vitamin B9)
- Freies Thyroxin (fT4)
- Freies Trijodthyronin (fT3)
- Gesamtcholesterin
- Geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (eGFR)
- GGT (auch Gamma-Glutamyltransferase)
- HbA1c (auch Langzeit-Blutzucker)
- HDL-Cholesterin (HDL)
- Hochsensitives C-reaktives Protein (hs-CRP)
- Homocystein
- Hämoglobin (auch Roter Blutfarbstoff)
- Kreatinin
- LDL-Cholesterin (LDL)
- LDL/HDL-Verhältnis
- Lipoprotein(a) (Lp(a))
- Magnesium (Mg)
- Omega-3-Index
- Prolaktin
- Prostata-spezifisches Antigen (PSA)
- Sexualhormon-bindendes Globulin (SHBG)
- Testosteron (T, auch Gesamttestosteron)
- Thyreoidea-stimulierendes Hormon (TSH)
- Triglyceride
- Vitamin B6 (PLP, auch Pyridoxal-5-Phosphat)
- Vitamin B12 (B12, auch Cobalamin)
- Vitamin D (25(OH)D, auch Sonnenvitamin)
Die gemessenen Werte stammen aus verschiedenen Bereichen: Herzgesundheit, Hormonhaushalt, Nierenfunktion, Leber und Mikronährstoffe. Ein solcher Test wird häufig genutzt, wenn ein allgemeiner Überblick über mehrere Körperbereiche auf einmal gewünscht wird. Die Messung macht Werte wie Cortisol, Cystatin C oder den Omega-3-Index sichtbar, die im Alltag selten einzeln betrachtet werden.
Mikronährstoff Test
Vitamine & Mikronährstoffe
- Albumin
- Blei (Pb)
- C-reaktives Protein (CRP)
- Cadmium (Cd)
- Calcium (Ca)
- Chrom (Cr)
- Eisen (Fe)
- Ferritin
- Folsäure (B9, auch Vitamin B9)
- Gesamtcholesterin
- HbA1c (auch Langzeit-Blutzucker)
- HDL-Cholesterin (HDL)
- Kalium (K)
- Kupfer (Cu)
- LDL-Cholesterin (LDL)
- Magnesium (Mg)
- Mangan (Mn)
- Molybdän
- Natrium (Na)
- Nickel (Ni)
- Phosphor (P)
- Quecksilber (Hg)
- Selen (Se)
- Transferrin
- Triglyceride
- Vitamin B6 (PLP, auch Pyridoxal-5-Phosphat)
- Vitamin B12 (B12, auch Cobalamin)
- Vitamin D (25(OH)D, auch Sonnenvitamin)
- Zink (Zn)
Der Mikronährstoff Test ist die umfassende Variante: Er geht deutlich über die Basiswerte hinaus und ergänzt sie unter anderem um Spurenelemente und Blutfette. Geeignet für eine gründliche Standortbestimmung des Nährstoffstatus, etwa bei veränderter Ernährung, erhöhtem Bedarf oder dem Wunsch nach einem Gesamtüberblick. Wer nur die häufigsten Basiswerte prüfen möchte, findet mit dem Nährstoffmangel Test einen kompakteren Einstieg.
Mineralstoff Test
Vitamine & Mikronährstoffe
- Calcium (Ca)
- Eisen (Fe)
- Ferritin
- Jod (I)
- Kalium (K)
- Kupfer (Cu)
- Magnesium (Mg)
- Natrium (Na)
- Phosphor (P)
- Selen (Se)
- Zink (Zn)
Der Mineralstoff Test misst wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente im Blut. Dazu gehören Calcium, Magnesium, Zink, Eisen und weitere Werte. Der Befund kommt nach wenigen Tagen aus dem Labor.
Selen Zink Test
Vitamine & Mikronährstoffe
- Magnesium (Mg)
- Selen (Se)
- Zink (Zn)
Beide Spurenelemente sind an vielen Körperfunktionen beteiligt — Selen vor allem im Immunsystem und Schilddrüsenstoffwechsel, Zink unter anderem bei Zellteilung und Wundheilung. Eine solche Analyse wird häufig genutzt, wenn ein erhöhter Bedarf vermutet wird oder eine gezielte Ernährungskontrolle gewünscht ist. Die Messung macht beide Werte sichtbar und verschafft einen ersten Überblick über die Versorgungslage.
Energie Status Test
Vitamine & Mikronährstoffe
- Cystatin C
- Ferritin
- Freies Thyroxin (fT4)
- Freies Trijodthyronin (fT3)
- Gesamtbilirubin
- Hochsensitives C-reaktives Protein (hs-CRP)
- Natrium (Na)
- Thyreoidea-stimulierendes Hormon (TSH)
- Vitamin B12 (B12, auch Cobalamin)
- Vitamin D (25(OH)D, auch Sonnenvitamin)
Die erfassten Marker geben Auskunft über den Spiegel zentraler Nährstoffe, Hormone und Entzündungsparameter im Blut. Ein solcher Test wird häufig genutzt, wenn anhaltende Müdigkeit, Antriebslosigkeit oder allgemeines Erschöpfungsgefühl bestehen. Die Messung macht mehrere relevante Werte auf einmal sichtbar und verschafft einen ersten Überblick über mögliche Auffälligkeiten im Stoffwechsel.
Fruchtbarkeits Test
Hormone
- Anti-Müller-Hormon (AMH)
- Follikelstimulierendes Hormon (FSH)
- Luteinisierendes Hormon (LH, auch Eisprunghormon)
- Progesteron
- Prolaktin
- Testosteron (T, auch Gesamttestosteron)
- Thyreoidea-stimulierendes Hormon (TSH)
- Östradiol (E2)
Gemessen werden Hormonwerte wie FSH, LH, Östradiol oder Testosteron, die im hormonellen Regelkreis eine Rolle spielen. Der Test erfasst diese Werte und stellt sie übersichtlich dar. Das Ergebnis bietet einen ersten Überblick über den aktuellen Stand der betrachteten Hormone.